PRAXISBEISPIEL AUS EINEM PRODUKTIONSUNTERNEHMEN
Produktions-unternehmen mit 22 Mitarbeitenden
Vollständige Fertigungsaufträge reduzieren unnötige Unterbrechungen.
AUSGANGSLAGE
Zeichnungen, Materialinformationen oder Änderungen lagen bei Produktionsbeginn teilweise noch nicht vollständig vor. Mitarbeitende mussten die Arbeit unterbrechen, fehlende Angaben beschaffen oder auf Entscheidungen warten.
MASSNAHME
Es wurde sichergestellt, dass Unterlagen zu Produktionsbeginn vollständig und zentral vorliegen und eine verbindliche Produktionsfreigabe erfolgt. Vor Produktionsbeginn gilt nun eine einfache Freigabelogik: Zeichnungen vollständig, Material geklärt, Mengen bestätigt und Änderungen dokumentiert. Offene Punkte erhalten einen Verantwortlichen. Erst danach wird der Auftrag für die Fertigung freigegeben.
ERGEBNIS
Das Ergebnis ist mehr zusammenhängende Fertigungszeit mit weniger Unterbrechungen. Die Unterbrechungen pro Woche reduzierten sich von fünf auf eine Unterbrechung. Es konnten zehn produktive Arbeitsstunden pro Monat zurückgewonnen werden: durchschnittliche Unterbrechung 10 Minuten bei zwei betroffenen Mitarbeitenden.
DREI KONKRETE VERBESSERUNGEN IN DER PRODUKTION
01
Die Fertigung beginnt erst, wenn Zeichnungen, Mengen, Materialangaben und erforderliche Freigaben vollständig vorliegen.
Fertigungsaufträge vollständig freigeben
02
Änderungen nachvollziehbar weitergeben
Änderungen an Ausführung, Menge oder Termin werden zentral dokumentiert. Die betroffenen Arbeitsbereiche erhalten eine eindeutige Information über die geänderten Vorgaben.
03
Auftragsstatus zentral dokumentieren
Für jeden Fertigungsauftrag wird zentral dokumentiert, ob er vorbereitet, freigegeben, in Bearbeitung, unterbrochen oder abgeschlossen ist.